Vorteile

Eine kurze Darstellung, die aus unserer Sicht die Vorteile des TabletPCs im  Vergleich zum IWB zeigt, findet sich hier.

Die Benutzung eines Tablet-PCs in Verbindung mit einem WLAN-Projektor-Server hat unserer Meinung nach bedeutende Vorteile

… für die jeweilige Lehrkraft und deren Unterricht:

  • Arbeitsgerät zu Hause = Zeigegerät in der Schule

    • die Erstellung der Unterrichtsstunde geschieht (im Idealfall) mit dem Tablet-PC zu Hause, in der Schule wird dieser dann für die Durchführung der Stunde verwendet. USB-Sticks, Hochladen auf eine Austausch-Plattform sowie Inkompatibilität der Programme in der Schule und zu Hause entfallen bzw. treten nicht mehr auf.
  • Ready-to-start
    • Wer ohne große Einarbeitung in komplexere Software starten möchte, kann dies meist schon mit den Standardprogrammen der Microsoft Office-Familie tun. Das, was viele Kollegen abschreckt, nämlich die Gewöhnung an neue Software, entfällt.
    • Der Umgang mit der Stifteingabe ist intuitiv, wer aber ausgiebig üben möchte, muss dazu nicht in die Schule, um dies am interaktiven Board zu praktizieren, sondern benutzt daheim seinen Tablet-PC.
  • Digital erstellt, digital gespeichert
    • Arbeitsblätter, Texte oder Zeigefolien müssen nicht mehr ausgedruckt werden, um sie z.B. mittels des OHP auszufüllen, sondern können gleich auf dem Tablet-PC bearbeitet werden. Mehr noch, die jeweilige in der Stunde erarbeitete Versionen können abgespeichert und für die Vorbereitung künftiger Stunden  benutzt werden.
    • In der Stunde erarbeitete Tafelbilder können danach abgespeichert werden. Diese können in der nächsten Stunde fortgeführt werden – oder als Nachweis über das in der Stunde erarbeitete herangezogen werden, um z.B. die nächste Leistungsmessung zu planen.
    • Das in der Stunde erstellte Material/Tafelbild kann den Schülern leicht zugänglich gemacht werden, beispielsweise als PDF oder in weiter editierbaren Formaten. Dies kann eine entscheidende Erleichterung für die Erteilung der Schule für Kranke darstellen.
  • Blick ins Publikum
    • Die Lehrkraft hat die Klasse immer im Blick, ein Umdrehen an eine Tafel entfällt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Lehrkraft den mitschreibenden Schülern nicht mehr „im Weg“ steht und im eigenen Tempo ihre Mitschrift anfertigen können.
  • Mobilität
    • Die Lehrkraft kann mit ihrem Tablet-PC an jede Stelle des Raumes gehen, das Bild wird weiterhin übertragen. Auch kann das Gerät SchülerInnen vorgelegt werden, sodass sie darauf Einträge ergänzen, Notizen anfertigen, Arbeitsblätter ausfüllen. Andererseits kann auch oft nahe an der Projektionsfläche, z.B. stehend geschrieben werden, so dass eine räumliche Einheit von handelnder Person und Präsentation bestehen bleibt.
  • Bestimmen, was gesehen wird
    • Im Gegensatz zum interaktiven Whiteboard kann der Tablet-PC auch bedient werden, wenn das Beamerbild schwarzgeschalten wird. Somit hat man als Lehrkraft die Möglichkeit, dass die Schüler nicht sehen, was auf dem Desktop liegt, welche Dateien die Lehrkraft wo öffnet etc. und sind so weniger von Unwesentlichem abgelenkt.
    • Weiterhin bietet sich dieses Feature an, Arbeitsblätter, die vorab erstellt wurden und in Kopie an die Schüler ausgegeben wurden, von einem oder zwei SchülerInnen auf dem Tablet-PC  auszufüllen. Während der Erarbeitungsphase bleibt der Beamer schwarz, danach wird die von den Schülern erstellte Lösung gezeigt und diskutiert. Gleiches ist auch für eine Vokabelabfrage im Fremdsprachenunterricht möglich.
  • Weniger Reibungsverluste
    • Stunden lassen sich vollständig (z.B. mit PowerPoint) durchplanen, wobei Abfragen, Einstieg über Bilder etc. Erarbeitungen, Arbeitsblätter und Tafelbilder in einem einzigen Dokument gespeichert sind. Dennoch bleibt das Dokument durch die freie Eingabe mit dem Stift flexibel in Bezug auf Schülerbeiträge. Der Wechsel zum Overhead entfällt, Tafelbilder lassen sich zu Hause vorbereiten, in der Schule schneller erstellen und leichter korrigieren. Tafelwischen ist nicht notwendig, es stehen beliebig viele Seiten zur Verfügung.
    • Im Gegensatz zu interaktiven Whiteboards ist eine erneute Kalibrierung eines Tablet-PC Stiftes praktisch nicht notwendig.
  • Angenehmeres Arbeiten
    • Tablet-PCs arbeiten mit normalen Laptop-Displays, deren Helligkeit unabhängig von dem vom Beamer projizierten Bild angepasst werden kann. Außerdem muss die Lehrkraft nicht auf eine hell angestrahlte, reflektierende Oberfläche schauen, auf der manchmal sogar die Farbmischpunkte zu erkennen sind. Einige Benutzer von interaktiven Whiteboards haben berichtet, dass das nahe Arbeiten an der hell strahlenden Fläche für die Augen auf Dauer recht anstrengend sei.
    • Bei höhenverstellbaren interaktiven Whiteboards hängt der Beamer meist über einen kurzen Galgen über der Lehrkraft. Auch wenn der verwendete Projektor recht leise ist, ist der Lüfter in dieser kurzen Distanz deutlicher zu hören als ein ein deckenmontierter, was von vielen Anwendern als störend empfunden wird.
    • Der so genannte „Schattenriss“, der durch den schreibenden Arm der Lehrkraft oder deren Körper entsteht, existiert beim Tablet-PC nicht.
    • Wird ein Tablet-PC mit einer kratzfesten Glasoberfläche („gorilla glas“) verwendet, gleitet der Stift angenehmer darüber als auf druckempfindlichen Displays oder Whiteboards.

… von der technischen Seite

  • Der verwendete Beamer ist frei wählbar, je nach Anforderung im Raum. Alte, vorhandene Geräte können weiter verwendet werden. Fällt bei einem interaktiven Whiteboard der Beamer aus, muss ein meist teurerer, kompatibler Kurzdistanzbeamer gekauft werden.
  • Die Größe des projizierten Bildes wird nur vom Wandabstand des Beamers bzw. dessen Zoom bestimmt/limitiert und ist praktisch beliebig wählbar. Die Projektionsgröße bei interaktiven Whiteboards hingegen bestimmt auch deren Preis mit. Daher eignet sich die Tablet-PC-Lösung auch für Präsentationen vor großem Publikum in Hallen mit festinstallierten Großprojektoren, wohingegen die interaktiven Whiteboards derzeit bei einer Breite von ca. 220cm ihr Maximum erreichen.
  • Mit der Tablet-PC Lösung kann recht einfach des Klassenzimmer gewechselt werden. Es muss lediglich der WLAN-Projektor-Server mitgenommen und an der vorhandenen (oder mobilen) Beamer im anderen Raum angeschlossen werden. Ist das andere Klassenzimmer bereits mit einem Projektor-Server ausgestattet, muss lediglich die Funkübertragung vom Tablet aus gestartet werden.

… von der finanziellen Seite. Diese finden sie auf einer eigenen Seite.

Eine ganz knappe Zusammenstellung von TabletPC und IWB im Vergleich gibt es hier!

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